日本在住ジャーナリスト、撮影コーディネーター、ドキュメンタリー映画監督
Tatsuko, die mit 70 Jahren jüngste Bäuerin in Ishidani, erklärt Neuankömmling Kanako (re.) die örtliche Pflanzenwelt © NZZ Format
Tatsuko, die mit 70 Jahren jüngste Bäuerin in Ishidani, erklärt Neuankömmling Kanako (re.) die örtliche Pflanzenwelt © NZZ Format

„Reisfeld statt Tokio“ an Hochschulen in Deutschland und Japan

Seit der ersten Ausstrahlung von „Reisfeld statt Tokio“ Ende 2022 haben mich mehrere Einladungen erreicht, den Film an Hochschulen und Forschungsinstituten vorzustellen, denen ich gerne nachkomme.

Im Rahmen des Master-Seminars „Postindustrielle Gesellschaft und Postwachstumsökonomie in Japan“ von Prof. Dr. Annette Schad-Seifert (Institut für Modernes Japan) diskutierten am 5. Juni Studierende und Forschende aus dem Fachbereich Japanologie mit mir über das alternative Lebensmodell, das in meinem Dokumentarfilm „Reisfeld statt Tokio: Japans junge Landfrauen“ vorgestellt wird. Ich nehme Einladungen wie diese gerne wahr – nicht zuletzt ist es der Wunsch von Hauptprotagonistin Tamami, diesen Lebensstil bekannter zu machen, erst recht in postindustriellen Gesellschaften wie Deutschland und Japan.

Beim Fertigstellen des Films, was angesichts einer Fülle von schönen Szenen sehr herausfordernd war, hätte ich nicht für möglich gehalten, dass er auf derartiges Interesse stoßen würde. Umso mehr freut es mich, dass der Film nicht nur im Fernsehen gezeigt wird, sondern auch im Rahmen von Lehrveranstaltungen der Japanologie in der Lehre Einsatz findet, sowohl in Deutschland als auch in Japan. So wurde der Film auch an der Universität Hokkaido gezeigt, und zwar im Rahmen eines Seminars von Professorin Susanne Klien. Studierende brachten in Aufsätzen ihre Gedanken dazu zu Papier.